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April 2018

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War das der wärmste April bis jetzt?
Wir haben jedenfalls die Heizung bereits im März ausgeschaltet. 
Das tückische an einem Passivhaus ist es: die Sonne scheint draußen, drinnen ist es wohlig warm. man denkt sich, es müsste doch auch draußen schön warm sein. dann gehen wir raus und ZONK - es ist kalt! seitdem checken wir die Außentemperatur auf dem Handy 😆
ein Altbau braucht etwas mehr Zeit um sich zu erwärmen. es ist die Phase, wo die Heizung nicht mehr läuft und morgens friert man ein wenig beim Anziehen. das haben wir nicht und ich bin froh darüber: aus der Heizsaison direkt in den Sommer. 
Bei den hohen Temperaturen draußen mussten wir die Fenster gut verschatten. Ich habe den Smart Home System bemüht und zwei Szenen geschrieben. Vormittags werden die großen Fenster im Osten verschattet und nachmittags schließen die Süd-Rollläden automatisch. Da unsere Zimmer von zwei Seiten Fenster haben, gibt es noch genug Tageslicht im Raum.  Bei der Hitze wird die Lüftungsanlage morgens und …

Termin in Darmstadt

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Die IG Passivhaus lädt alle Interessierten, zukünftige Bauherren, Immobillienbesitzer die sanieren wollen, Architekten und Fachleute zu einem kostenlosen Vortrag in Darmstadt ein.

Am Donnerstag, dem 12.04.2018 ab 18 Uhr bekommen Sie Informationen zum Thema:

Passivhäuser - was Planer und Bauherren wirklich denken

Ich bin auch dabei und kann (hoffentlich) alle Ihre Fragen aus meiner Sicht als Bauherrin beantworten.

Wie ich schon früher geschrieben habe, ein Passivhaus ist ein energetischer Baustandard - Sie kennen sicherlich andere Standards wie die KfW 70, 55 oder 40 Häuser.

Das Passivhaus Institut ist keine Baufirma und an keine Bauweise gebunden. Sie entscheiden selbst mit wem Sie bauen, ob massiv oder aus Holz, ob Sie ökologische Dämmstoffe nutzen wollen oder nicht.
Es spielt keine Rolle. Das einzige was zählt, ist der niedrige Energiebedarf und der hohe Komfort am Ende.

Nähere Informationen bekommen Sie hier:

https://www.ig-passivhaus.de/index.php?page_id=374&level1_id=75








März 2018

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Wie die Zeit vergeht. Eigentlich bin ich gerade dabei einen Post über unsere Hausautomation zu schreiben und schon ist der nächste Monat um.

Im März hatten wir 2-3 Tage Schnee auf dem Dach. Sonst konnte die Heizung letzte Woche ganz ausgeschaltet werden, da die Sonne das Haus gut erwärmt. Die Tage werden länger und auch wenn sich die Sonne hinter den Wolken immer wieder versteckt, so reichen die solaren Gewinne aus, um die Temperatur von 23-24 Grad zu Hause zu halten. Ich weiß es nicht, was uns im April erwartet. Momentan sieht es nach einem Ende der Heizperiode aus.

Der erste Winter ist also vorbei. Dank dem ständigen Monitoring von unserem Stromspeicher gewinnen wir neue Erkenntnisse wofür und wie viel Strom wir überhaupt verbrauchen. Wir setzen uns mit unserem Verbrauch aktiv auseinander und lernen ständig dazu um den Eigenverbrauch des Solarstroms zu optimieren. Das ist der große Unterschied im Vergleich zu früheren Häusern, wo der Strom einfach aus der Steckdose kam und wir keine…

Februar 2018

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Die letzte Woche im Februar war die kälteste in diesem Winter.

Bei sonnigem Frostwetter funktioniert das Passivhaus am besten. Das Haus heizt sich allein durch die Sonnenenergie auf, wie ein Gewächshaus. Durch die gute Dämmung kann die Wärme nicht entweichen. Gleich einer Thermoskanne hält das Haus die Wärme die ganze Nacht hindurch.
Dank der Lüftungsanlage bekommen wir rund um die Uhr frische, vorgewärmte Luft.

Bei -7 und -11 Graden draußen haben wir unsere Heizung am mehreren Tagen und Nächten ausgeschaltet. Es war zu warm zu Hause.

Gleichzeitig lief die Solarproduktion auf Hochtouren. Um die Energie zu nutzen, habe ich die Warmwasser Temperatur auf 60 Grad erhöht und intensiv gewaschen. Trotzdem ist es uns nicht gelungen den ganzen Solarstrom zu verwenden. Wir bräuchten ein Elektroauto.

Obwohl der Anfang des Monats etwas trüb war und am 04.02. der Schnee die PV Anlage bedeckte, hat das Haus im Februar mehr Strom produziert (546 kWh) als verbraucht (510 kWh).
Die Autarkie lag bei 65…

unser Haus

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Eine kurze Beschreibung und die wichtigsten Eckdaten:

Es ist ein Fertighaus aus massivem Holz (keine Ständerbauweise),
im Passivhaus Standard (energetischer Standard - besser als KfW 40 + Haus).

Das Haus ist 156 m2 groß/klein, ohne Keller und mit kaltem Dachboden.
Wir haben:
- Lüftungsanlage mir Wärmerückgewinnung und Luftfilter von Paul Novus 300
- Luft-Wasser Wärmepumpe Splittgerät von Alpha Innotec mit Fußbodenheizung, 100 Liter für Kühlfunktion (über den Fußboden) und 300 Liter Warmwasserspeicher
- Photovoltaikanlage: 9,76 kWp monokristalline Hochleistungsmodule von LG auf drei Dachflächen und einem 13,8 kW Stromspeicher von E3/DC mit Notstromfunktion
- LED Beleuchtung und neue Haushaltsgeräte
- jeweils ein elektrischer Badheizkörper in 2 Bädern
- Smart Home System von Fibaro

wir haben KEINEN
- Kamin
- Offen/Kessel
- Schornstein
- Solarkollektoren

wir wohnen zu viert mit einem Hund 😊 in der Nähe von Frankfurt am Main und mögen es gerne 23-24 Grad warm zu Hause









Januar 2018

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Hier sind die versprochenen Januar 2018 Energiewerte
= Heizung und Warmwasser (Luft-Wasser Wärmepumpe mit Fußbodenheizung) + Haushaltsstrom.
Wir sind zu 4 + Hund und wohnen in einem 156 m2 großen/kleinen Haus.
Das Haus hat keinen Kamin/Ofen/Kessel oder zusätzliche Heizung.

Es gab mehr Sonne im Januar als im Dezember. Die Stimmung und die Werte haben sich verbessert.
Ab jetzt wird es immer mehr sonnige Tage geben.

Nach dem Winter haben wir auf dem Stromzähler mehr Strombezug als Stromeinspeisung vom Energieversorger.
Der Zweirichtungszähler ist seit dem 28.08.2017 im Betrieb und zeigt 1101 kWh Strombezug und 867 kWh Stromeinspeisung.

Andererseits wird der Solarstrom im Winter fast vollständig zu Hause verbraucht 😊

Bei sonnigem Wetter steigt die Temperatur zu Hause. Die Wärme wird gut gespeichert. dann nimmt sich unsere Wärmepumpe eine Auszeit. Vorgestern und gestern hat sie über 24 Stunden lang nicht geheizt, nur Brauchwasser bereitet.

Wenn ich Euch einen Tipp geben darf: sorgt für sc…

Solare Gewinne

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Ein kleiner aber feiner Unterschied zwischen einem Passivhaus und einem Niedrigenergiehaus besteht darin, die Sonnenenergie im Winter zur Erwärmung des Hauses zu nutzen.
Ein Passivhaus hat große Fenster im Süden. Die langen Sonnenstrahlen der tief stehenden Sonne im Winter dringen in die Räume durch die Südfenster ein und erwärmen das Haus. Das sind die passiven solaren Gewinne im Winter und deswegen heißt das Haus - ein Passivhaus.

Es hört sich gut an, aber wirkt es wirklich? Wie viel Sonne gibt es im Winter?

Paradoxerweise funktioniert ein Passivhaus umso besser je kälter es wird. Wir alle genießen frostige und zugleich sonnige Wintertage. Ein paar intensive Sonnenstunden reichen vollkommen aus um ein Passivhaus zu erwärmen. Dagegen braucht das Haus etwas Heizenergie, wenn der Himmel bedeckt ist.

Gestern war der sonnigste Tag im Januar. zu Hause war es schön warm.
Der heutige Tag ist dagegen grau, ohne Sonne.

ich will Euch zeigen, wie sich die Sonne auf unsere Energiebilanz ausgewir…